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Schritt 04 von 5

Licht, Wärme und Kommunikation im Stromausfall

⏱ 30 Minuten · ◆ Einfach

Wasser und Lebensmittel sind die Basis — aber ohne Licht, Wärme und die Möglichkeit, Informationen zu empfangen, verliert man schnell den Überblick. Dieser Schritt hält das kurz und pragmatisch: was wirklich nötig ist, und was Overkill ist.

Licht, Wärme und Kommunikation im Stromausfall: die drei Bereiche

🔦
Licht
  • Taschenlampe (mit Ersatzbatterien)
  • Stirnlampe — praktischer für Arbeiten
  • Kerzen + stabiler Halter (Vorsicht: Brandgefahr)
  • Solar-Laterne für Außenbereich
🧥
Wärme
  • Wolldecken oder Schlafsäcke
  • Warme Kleidung (Schichtprinzip)
  • Wärmflasche (mit Wasser aufladbar)
  • Rettungsdecken (klein, günstig)
📻
Kommunikation
  • Batterie- oder Kurbelradio (UKW/DAB)
  • Powerbank für Handy
  • Notfallnummern auf Papier
  • Bargeld (Kartenzahlung fällt aus)

Licht: Was wirklich reicht

Eine gute LED-Taschenlampe und eine Stirnlampe decken den Alltag ab. Kerzen sind romantisch, aber Brandgefahr und Rußbildung sind real — nur als Ergänzung, nie als Hauptlichtquelle ohne Aufsicht.

LED-Taschenlampe
Preiswert, hell, langlebig. Ersatzbatterien einlagern. Für den Haushalt: 1–2 Stück, unterschiedliche Größen.
Stirnlampe
Freie Hände beim Kochen, Lesen, Reparieren. Unterschätzt aber sehr praktisch. Ab ~10 €.
Kerzen
Spenden etwas Licht, sind aber kein verlässlicher Wärmeersatz, aber nie unbeaufsichtigt lassen. Stabile Halterungen, kein Tuch in der Nähe.

Kommunikation: Das Wichtigste

Im Stromausfall fällt Internet oft schneller aus als gedacht. Ein batteriebetriebenes oder kurbelbares Radio ist die zuverlässigste Informationsquelle — Behörden und Katastrophenschutz senden Lageberichte über UKW.

Handy bleibt meistens länger aktiv als das Internet dahinter. Eine Powerbank mit 20.000 mAh lädt ein Smartphone 4–6 Mal auf — reicht für mehrere Tage bei sparsamer Nutzung.

Kurbelradio
Funktioniert ohne Batterien. Langsam aufladen, aber unabhängig. Mit Taschenlampe und USB-Ladeport: ~25–50 €. Solide Investition.
Powerbank
Immer vollgeladen halten. 20.000 mAh reicht für mehrere Tage. Vor einem angekündigten Ausfall: alles Laden.
Notfallnummern auf Papier
Wenn das Handy leer ist oder die SIM nicht mehr funktioniert: wichtige Nummern ausgedruckt im Haushalt. Notruf 110/112, Nachbarn, Familie.
Bargeld
Kartenzahlung funktioniert ohne Strom nicht. Mindestens 100–200 € in kleinen Scheinen zuhause aufbewahren.

✅ Deine Checkliste für diesen Schritt

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💡 Tipps & Hinweise

💡Ein Kurbelradio mit USB-Ausgang ist sinnvoller als ein reines Batterieradio — du kannst im Notfall auch das Handy schwach laden. Modelle ab ~25 € sind ausreichend.
⚠️Kerzen immer auf stabilen, nichtbrennbaren Unterlagen. Nie unbeaufsichtigt. Besonders mit Kindern oder Tieren vorsichtig sein.
ℹ️Im Winter ist Wärme kritischer als Licht. Bei einem längeren Ausfall ohne Heizung: Räume verkleinern (eine Kammer beheizen), Türen schließen, Körperwärme nutzen.