Notvorrat lagern und rotieren: Vorrat dauerhaft pflegen
Ein Notvorrat, der nie überprüft wird, ist nach ein paar Jahren wertlos — abgelaufene Konserven, ranzige Nüsse, alte Batterien. Dieser Schritt zeigt, wie du den Aufwand auf ein Minimum reduzierst und den Vorrat dauerhaft frisch hältst.
Notvorrat richtig lagern: die drei Grundregeln
Das FIFO-Prinzip: Rotation ohne Aufwand
FIFO steht für „First In, First Out“ — was zuerst eingelagert wird, wird auch zuerst verbraucht. Neue Produkte kommen nach hinten, ältere nach vorne. Dann verwendest du automatisch immer die Sachen mit dem nächsten MHD.
- 1Beim Einlagern: neue Produkte immer nach hinten stellen oder legen.
- 2Beim Entnehmen: immer vorne entnehmen — die ältesten Sachen zuerst.
- 3Regelmäßiger Einkauf ergänzt den Vorrat von hinten — Rotation passiert von selbst.
Jährliche Überprüfung — 60 Minuten reichen
Einmal pro Jahr — zum Beispiel im Herbst oder nach dem Sommerurlaub — den Vorrat komplett durchgehen. Das dauert mit einem Inventar weniger als eine Stunde.
- MHD aller Produkte prüfen — abgelaufenes sofort verwenden oder entsorgen
- Batterien testen — selbst unbenutzte Batterien entladen sich über Zeit
- Wasserkanister erneuern — selbst befülltes Wasser alle 6–12 Monate austauschen
- Medikamente und Erste-Hilfe-Material prüfen
- Fehlende Produkte nachkaufen
Ein einfaches Inventar führen
Eine einfache Liste — Produkt, Menge, MHD — reicht völlig. Kein kompliziertes System nötig. Wer mag, nutzt eine Tabelle oder einfach einen Zettel am Regalfach.
✅ Deine Checkliste für diesen Schritt
💡 Tipps & Hinweise
Verwandte Playbooks
Blackout-Vorsorge Der Notvorrat ist deine Basis — was darüber hinaus für die ersten 72 Stunden ohne Strom wichtig ist, zeigt das Blackout-Playbook. › Balkonkraftwerk-Speicher nachrüsten Wer beim Blackout auch Strom haben will: Speicher mit PV-Anbindung ermöglicht Nachladung auch ohne Netz. ›