Licht & Energie
Handlungsfähig bleiben.
Ohne Licht wird jeder Alltag mühsam — und ohne Strom fehlt die Verbindung zur Welt. Der Einstieg ist günstig: Taschenlampe, Ersatzbatterien und eine geladene Powerbank machen bereits einen großen Unterschied.
Strom fällt aus — und plötzlich merkt man, wie viele Alltagsabläufe daran hängen.
Licht, Handy, Radio, Kühlschrank: Fast alles, was den Alltag organisiert, braucht Strom. Im Blackout bricht das schlagartig weg. Wer nichts vorbereitet hat, sitzt im Dunkeln — im wörtlichen und im übertragenen Sinn.
Das Ziel dieses Schritts ist nicht komplette Autarkie. Es geht darum, die ersten Tage handlungsfähig zu bleiben: Licht zu haben, das Handy laden zu können und informiert zu bleiben.
Das gelingt auch mit Mitteln, die günstig und platzsparend sind — ohne direkt große Anschaffungen zu machen.
Warum Licht und Energie so wichtig sind
Bei Stromausfall merkt man schnell, wie viel von Strom abhängt: Licht, Handy, Radio, Kühlschrank, Heizung (auch eine Gasheitzung bracuht Strom). Ein paar einfache Hilfsmittel machen hier schon einen Unterschied — ohne dass du teures Equipment brauchst.
Licht zuerst
Ohne Licht wird es mühsam und gefährlich. LED-Taschenlampen und Stirnlampen sind günstig, langlebig und brauchen wenig Batterien. Eine Stirnlampe ist oft praktischer als eine Taschenlampe, weil beide Hände frei bleiben.
- Pro Haushaltsmitglied mindestens eine eigene Lampe
- Kerzen nur ergänzend und nie unbeaufsichtigt nutzen — Brandgefahr.
- Ersatzbatterien griffbereit — nicht irgendwo tief in der Schublade
- Eine größere Lampe für Gemeinschaftsräume ist oft sinnvoll
Handy-Energie: Powerbanks als Grundlage
Das Handy ist im Blackout oft das wichtigste Werkzeug — für Information, Kommunikation und Organisation. Eine große Powerbank mit etwa 20.000 mAh kann ein Smartphone je nach Modell und Wirkungsgrad mehrfach laden.
Batterien und Akkus
Ein kleiner Vorrat an AA- und AAA-Batterien deckt die meisten typischen Geräte ab: Taschenlampen, Radios, kleine Ventilatoren. Wiederaufladbare Akkus sind umweltfreundlicher, brauchen aber eine Lademöglichkeit — im Blackout also nur sinnvoll, wenn du Powerbanks oder Solarpanels hast.
- Mindestens 10–20 Batterien in den gängigsten Größen
- Haltbarkeit prüfen — moderne Alkaline-Batterien halten mehrere Jahre
- Bei Akkus: alle paar Monate einmal laden, sonst entladen sie sich selbst
Solarladegeräte als nächste Stufe
Wer über mehr als zwei bis drei Tage denken will, kommt irgendwann an den Punkt, wo Powerbanks allein nicht mehr reichen. Faltbare Solarpanels (20–60 Watt) können Powerbanks oder direkt Geräte laden — sinnvoll für längere Ausfallvorsorge, nicht zwingend nötig für den Einstieg.
Wer langfristig autarker werden will, findet im Playbook Balkonkraftwerk installieren eine größere Lösung — eigener Strom, der auch im Alltag spart. Wer Strom über Stunden statt Minuten sichern möchte, sollte das Playbook Balkonkraftwerk-Speicher anschauen — mit Notstromfunktion überbrückt ein Speicher auch längere Ausfälle. Wie sich ein kleiner Benzingenerator im echten Blackout geschlagen hat, zeigt der Erfahrungsbericht zum Honda EU20i.
Prüfe heute: Welche Taschenlampe hast du zuhause — und ist sie geladen oder mit frischen Batterien bestückt? Wenn nicht, ist das der erste Schritt. Alles andere kommt danach.
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