Playbook: Energie

Balkonkraftwerk:
Eigenen Strom erzeugen.

Schritt für Schritt zum eigenen Balkonkraftwerk — von der Standortprüfung über die Rechtslage bis zur Anmeldung im Marktstammdatenregister. So findest du heraus ob sich eine Mini-PV-Anlage bei dir lohnt und wie du sauber und rechtssicher startest.

Ertrag, Kosten und Ersparnis hängen stark von Standort, Ausrichtung, Verschattung, Strompreis und Eigenverbrauch ab. Die Werte in diesem Guide sind realistische Richtgrößen, keine Garantie.

💰 300–700 € · ⏱ 1 Wochenende · 8 Schritte · ◆ Einfach
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Danach kannst du

  • Eigenen Strom erzeugen
    Richtwert: etwa 400–900 kWh pro Jahr
  • Stromkosten senken
    Richtwert: etwa 140–360 € pro Jahr
  • Balkonkraftwerk rechtssicher anmelden
    inklusive Marktstammdatenregister und typischer Formalitäten

Fehler vermeiden

  • Verschattung unterschätzen
  • Altes 600-Watt-System kaufen, obwohl neue Standards sinnvoller sein können
  • Förderantrag nach dem Kauf stellen
  • Anmeldung im Marktstammdatenregister vergessen

Die 8 Schritte im Überblick

Du kannst direkt mit Schritt 1 starten oder gezielt in den Abschnitt springen, der für dich gerade am wichtigsten ist.

  1. 1

    Standort prüfen

    Ausrichtung, Verschattung, Steckdose
  2. 2

    Rechtslage klären

    Mieter, WEG, Versicherung
  3. 3

    System wählen

    Module, Wechselrichter, Speicher
  4. 4

    Montage vorbereiten

    Werkzeug, Montageart
  5. 5

    Installieren & anschließen

    Halterung, Kabel, erste Stromerzeugung
  6. 6

    Im Marktstammdatenregister anmelden

    Pflicht, meist in etwa 15 Minuten erledigt
  7. 7

    Ertrag optimieren

    Eigenverbrauch erhöhen, überwachen
  8. 8

    Förderungen prüfen

    Städtische Zuschüsse und lokale Programme

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

Bei einem typischen System für 400–600 Euro und einem Eigenverbrauch von 70–80 % amortisiert sich die Anlage in 4 bis 6 Jahren. Danach erzeugt sie kostenlos Strom — für in der Regel 20 Jahre und länger.

Entscheidend ist der Eigenverbrauch: Strom den du selbst nutzt, spart dir den aktuellen Einkaufspreis. Strom der ins Netz geht, bringt dir nichts — Balkonkraftwerke erhalten keine Einspeisevergütung.

Wer tagsüber wenig zu Hause ist, hat einen geringeren Eigenverbrauch und damit eine längere Amortisationszeit. Wer tagsüber arbeitet, Homeoffice hat oder Großverbraucher wie Waschmaschine gezielt in sonnige Stunden legt, kommt deutlich besser weg.

Wer eigenen Strom erzeugt, denkt oft im nächsten Schritt über Notstromversorgung nach. Das Playbook Blackout-Vorsorge zeigt, wie du deinen Haushalt für Stromausfälle alltagstauglich absicherst — von Licht und Energie bis zu Kommunikation und Vorräten.

Weitere Themen rund um Energie findest du im Bereich Energie.

Bereit? Starte in 60 Sekunden.

Prüfe zuerst deinen Standort. Danach weißt du deutlich besser, ob sich ein Balkonkraftwerk bei dir lohnt und welche Leistung überhaupt realistisch ist.

Schritt 1: Standort prüfen

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