Lebensmittel:
Was passt, was nicht.
Der beste Notvorrat ist einer, den du im Alltag schon verwendest. Keine Spezialprodukte — sondern mehr von dem, was du ohnehin kaufst.
Ein Notvorrat dreht sich um drei Eigenschaften: lange haltbar, einfach zuzubereiten, kalorienreich genug.
Idealerweise kommen alle drei zusammen — und das Produkt muss auch schmecken. Ziel: ca. 2.000 Kalorien pro Person pro Tag. Das ist kein Sportlerplan, aber genug um handlungsfähig zu bleiben.
Einkaufsliste — die Grundbausteine
- Nudeln (2–3 kg)
- Reis (2–3 kg)
- Haferflocken (1–2 kg)
- Knäckebrot / Zwieback
- Mehl (wenn man backt)
- Konserven: Thunfisch, Sardinen, Lachs
- Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen (Dose)
- Nüsse (Mandeln, Walnüsse)
- Erdnussmus
- Pflanzenöl (1–2 L)
- Gemüsekonserven (Mais, Erbsen, Bohnen)
- Tomaten (Dose / passiert)
- Suppen & Brühe (Dose / Tüte)
- Zucker, Salz, Gewürze
- Honig, Marmelade
- Kaffee, Tee (haltbar)
- Fruchtsaft (Karton / Dose)
- Schokolade, Riegel
- Salzige Cracker / Reis-Waffeln
Kochen ohne Strom einplanen
Ein Großteil des Vorrats braucht zum Zubereiten Wärme — Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte. Wer keinen Gasherd hat, braucht eine Alternative.
Geeignet vs. ungeeignet
Besonders geeignet
- Konserven mit MHD 2–5 Jahre
- Trockenware: Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte
- Produkte die auch kalt essbar sind
- Was du sowieso regelmäßig kaufst
Eher ungeeignet
- Tiefkühlprodukte (brauchen Strom)
- Frisches Brot, frisches Obst (verdirbt schnell)
- Produkte mit kurzem MHD
- Spezialkost die man nicht kennt oder mag
✅ Deine Checkliste
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