Wo du deinen Notgroschen aufbewahren solltest
Du hast deine Zielzahl. Jetzt braucht der Notgroschen einen Platz — getrennt vom Alltag, aber erreichbar wenn es drauf ankommt. Dieser Schritt zeigt dir, was funktioniert und was nicht.
Das Prinzip: drei Bedingungen
Die beste Option: Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank
Nicht bei deiner Hausbank — bei einer anderen. Der kleine Reibungswiderstand (kurz anmelden, überweisen, 1–2 Tage warten) schützt dich davor, impulsiv draufzugreifen.
Du brauchst kein Festgeld, keine Anleihe, kein Depot — nur ein schlichtes Tagesgeldkonto bei einer Direktbank.
Was nicht funktioniert — und warum
Konkreter Ablauf: Konto einrichten
- 1 Direktbank wählen — vergleiche aktuelle Zinsen, z.B. ING, DKB oder Trade Republic. Der Unterschied zwischen Anbietern ist gering, wichtiger ist, dass du es jetzt tust.
- 2 Konto eröffnen — dauert ca. 15–30 Minuten online, läuft über Video-Ident oder PostIdent.
- 3 Konto benennen — viele Banken erlauben eigene Bezeichnungen. Nenn es „Notgroschen“. Das klingt banal, ändert aber wie du es wahrnimmst.
- 4 Dauerauftrag einrichten — monatlich fester Betrag vom Girokonto dorthin. Wie viel, entscheidest du in Schritt 5.
💡 Tipps & Warnungen
✅ Deine Checkliste für diesen Schritt
Orientierung, keine Finanzberatung
Freikompass gibt Orientierung — keine rechtliche oder finanzielle Beratung. Konditionen und Zinssätze ändern sich — prüfe aktuelle Angebote selbst.