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Schritt 04 · Notgroschen & Bargeld

Bargeld zuhause
Welche Scheine, wie viel, wo.

Das Tagesgeldkonto deckt deinen Notgroschen ab — aber wenn die Kartenzahlung nicht funktioniert, hilft kein Konto. Dieser Schritt zeigt dir, wie viel Bargeld zuhause sinnvoll ist und wo du es sicher aufbewahrst.

📄Schritt 4 von 5
15–30 Minuten
Bargeld organisieren
💶Notfallreserve
Was du danach hast
Bargeld in sinnvoller Stückelung, sicher aufbewahrt — für wenn Karten nicht funktionieren.
Wichtigster Effekt
Du kannst zahlen, auch wenn das digitale System ausfällt.

Bargeld zuhause ist kein Misstrauen gegenüber Banken — es ist derselbe Gedanke wie ein Erste-Hilfe-Kasten.

Du hoffst, ihn nie zu brauchen. Aber wenn du ihn brauchst, ist er da. Beim Blackout funktionieren Kartenzahlungen nicht. Bei technischen Störungen im Bankensystem auch nicht.

Das Tagesgeldkonto bildet den Hauptteil deines Notgroschens. Bargeld zuhause ist die Ergänzung — für die Situationen, in denen kein digitales System funktioniert. Mehr dazu, was du für einen längeren Stromausfall insgesamt brauchst, findest du im Blackout-Vorsorge-Playbook.

Wie viel ist sinnvoll?

200–500 €
Einpersonenhaushalt
Reicht für 1–2 Wochen Lebensmittel, Kleinreparaturen, Tankfüllung
500–1.000 €
Familie / Mehrpersonenhaushalt
Höherer Bedarf bei Ausfall, mehr Personen, mehr Puffer nötig

Mehr als 1.000 € zuhause zu lagern lohnt sich für die meisten nicht — das Sicherheitsrisiko steigt, während der Zinsvorteil entfällt.


Welche Scheine? Kleine Scheine zuerst.

Wer nur 100er hat, kann an einer Bäckerei oder einem Marktstand nicht bezahlen — die haben kein Wechselgeld. Kleine Scheine sind im Notfall wertvoller als große.

10 × 10 € Scheine = 100 €
10 × 20 € Scheine = 200 €
4 × 50 € Scheine = 200 €
Gesamt 500 €

Faustregel: Hauptsächlich 10er und 20er, ein paar 50er — keine 100er oder 200er.


Wo aufbewahren — und wo nicht

✓ Gute Optionen
  • Kleiner Tresor (ab 30–50 €), eingeschraubt oder verankert
  • Feuerfester, gut versteckter Ort
  • Aufgeteilt auf zwei Verstecke
✗ Schlechte Ideen
  • Schublade neben dem Bett — erster Ort den Einbrecher suchen
  • Offen im Kleiderschrank
  • Im Auto
  • Niemandem unnötig erzählen wo es liegt

Tipps & Warnungen

💡 Das Bargeld ist kein Portemonnaie-Ersatz. Wer es für „kleine Einkäufe“ angreift, hat es weg bevor der Notfall kommt. Behandle es wie das Tagesgeldkonto — nur anfassen wenn wirklich nötig.
⚠️ Denk daran, das Bargeld gelegentlich zu prüfen und bei Nutzung sofort wieder aufzufüllen. Ein leerer Erste-Hilfe-Kasten ist schlechter als gar keiner.

Deine Checkliste für diesen Schritt

Schritt 04 abgeschlossen ✓
Bargeld liegt bereit. Letzter Schritt: Den Notgroschen systematisch aufbauen.
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