Bargeld zuhause
Welche Scheine, wie viel, wo.
Das Tagesgeldkonto deckt deinen Notgroschen ab — aber wenn die Kartenzahlung nicht funktioniert, hilft kein Konto. Dieser Schritt zeigt dir, wie viel Bargeld zuhause sinnvoll ist und wo du es sicher aufbewahrst.
Bargeld zuhause ist kein Misstrauen gegenüber Banken — es ist derselbe Gedanke wie ein Erste-Hilfe-Kasten.
Du hoffst, ihn nie zu brauchen. Aber wenn du ihn brauchst, ist er da. Beim Blackout funktionieren Kartenzahlungen nicht. Bei technischen Störungen im Bankensystem auch nicht.
Das Tagesgeldkonto bildet den Hauptteil deines Notgroschens. Bargeld zuhause ist die Ergänzung — für die Situationen, in denen kein digitales System funktioniert. Mehr dazu, was du für einen längeren Stromausfall insgesamt brauchst, findest du im Blackout-Vorsorge-Playbook.
Wie viel ist sinnvoll?
Mehr als 1.000 € zuhause zu lagern lohnt sich für die meisten nicht — das Sicherheitsrisiko steigt, während der Zinsvorteil entfällt.
Welche Scheine? Kleine Scheine zuerst.
Wer nur 100er hat, kann an einer Bäckerei oder einem Marktstand nicht bezahlen — die haben kein Wechselgeld. Kleine Scheine sind im Notfall wertvoller als große.
Faustregel: Hauptsächlich 10er und 20er, ein paar 50er — keine 100er oder 200er.
Wo aufbewahren — und wo nicht
- Kleiner Tresor (ab 30–50 €), eingeschraubt oder verankert
- Feuerfester, gut versteckter Ort
- Aufgeteilt auf zwei Verstecke
- Schublade neben dem Bett — erster Ort den Einbrecher suchen
- Offen im Kleiderschrank
- Im Auto
- Niemandem unnötig erzählen wo es liegt
Tipps & Warnungen
Deine Checkliste für diesen Schritt
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