Blackout Vorsorge Checkliste: Was wirklich zählt
Eine gute Blackout-Vorbereitung braucht keine Bunker-Mentalität. Es geht darum, für 72 Stunden bis zu zwei Wochen handlungsfähig zu bleiben — mit dem, was du ohnehin brauchst.
Hinweis
Diese Seite gibt einen kompakten Überblick. Die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Blackout-Vorsorge findest du im Blackout-Vorsorge Playbook.
Die wichtigsten Kategorien
Wasser
2 Liter pro Person und Tag als Minimum. Für 3 Tage: 6 Liter/Person. Für 2 Wochen: 28 Liter/Person. Abgefülltes Wasser oder Wasserkanister.
Lebensmittel
Haltbare Lebensmittel ohne Kühlung: Konserven, Trockenprodukte, Müsliriegel. Rotationsprinzip — essen und nachkaufen, nicht horten.
Licht & Energie
Taschenlampen mit Ersatzbatterien, Kerzen, Feuerzeug. Powerbank für Smartphones. Kurbel- oder Batterie-Radio für Notfallinformationen.
Kommunikation
Batterie- oder Kurbelradio empfängt Notfalldurchsagen. Wichtige Telefonnummern analog notieren — Handy-Akku ist endlich.
Die kompakte Checkliste
Wasser
- Mindestens 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag
- Wasserkanister oder Mineralwasser für 3–14 Tage
- Wasserfilter oder Wasseraufbereitungstabletten als Reserve
Lebensmittel
- Konserven: Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch, Fertiggerichte
- Trockenware: Nudeln, Reis, Haferflocken, Knäckebrot
- Energiereiche Snacks: Nüsse, Müsliriegel, Schokolade
- Campingkocher mit Gaskartuschen für warme Mahlzeiten
Licht & Energie
- LED-Taschenlampen (mind. eine pro Person) + Batterien
- Kerzen und Feuerzeug / Streichhölzer
- Powerbank (groß, mind. 20.000 mAh)
- Batterie- oder Kurbelradio
Kommunikation & Dokumente
- Wichtige Telefonnummern auf Papier (Familie, Arzt, Nachbarn)
- Kopien wichtiger Dokumente (Ausweis, Versicherung) in wasserdichter Hülle
- Bargeld in kleinen Scheinen — Kartenzahlung fällt aus
Gesundheit
- Hausapotheke: Schmerzmittel, Fieberthermometer, Verbandsmaterial
- Persönliche Medikamente für mindestens 2 Wochen
- Hygieneartikel: Feuchttücher, Desinfektionsmittel
Was oft überschätzt wird
Viele denken bei Blackout-Vorsorge zuerst an Generatoren, Solarpanels oder Wasseraufbereitungsanlagen. Das ist für die meisten Menschen weder nötig noch sinnvoll als erster Schritt.
Ein Lebensmittelvorrat für zwei Wochen, Trinkwasser, Bargeld und ein Kurbelradio decken die realistischsten Szenarien ab — und kosten weniger als 200 Euro.
Fazit
Blackout-Vorsorge ist kein Extremsport. Es geht darum, für ein paar Tage ohne Strom, Wasser und Kartenzahlung auszukommen. Das ist für jeden machbar — und das Playbook zeigt, wie es Schritt für Schritt geht.
→ Zum Blackout-Vorsorge Playbook