Blackout Ausrüstung: Was du wirklich brauchst
Kein teurer Generator, kein Bunker. Die wichtigste Blackout-Ausrüstung kostet wenig, ist sofort verfügbar und deckt die realistischsten Szenarien ab — wenn man weiß, worauf es ankommt.
Hinweis
Diese Seite erklärt einen einzelnen Aspekt der Blackout-Vorsorge. Die vollständige Anleitung findest du im Blackout-Vorsorge Playbook.
Die Grundausstattung
Licht
LED-Taschenlampen mit Ersatzbatterien. Stirnlampe für freie Hände. Kerzen für längere Dunkelheit. Feuerzeug und Streichhölzer.
Kommunikation
Kurbelradio für Notfallinformationen. Powerbank (20.000 mAh) für Smartphone. Wichtige Nummern auf Papier.
Wärme & Kochen
Campingkocher mit Gaskartuschen für warme Mahlzeiten. Wolldecken. Kerzen erzeugen auch Wärme.
Bargeld
Kartenzahlung fällt aus. Bargeld in kleinen Scheinen — Wechselgeld ist knapp wenn alle bar zahlen.
Was wirklich gebraucht wird — nach Priorität
Priorität 1 — sofort einsatzbereit:
- Taschenlampe + Batterien (immer griffbereit)
- Powerbank, vollgeladen
- Kurbelradio
- Bargeld zuhause
Priorität 2 — für mehrtägigen Ausfall:
- Campingkocher + Gaskartuschen (3–5 Stück)
- Kerzen (mind. 20 Stück) + Teelichthalter
- Ersatzbatterien in gängigen Größen (AA, AAA)
- Wolldecken oder Schlafsack
Priorität 3 — für längere Ausfälle und mehr Komfort:
- Solarpanel für Smartphones (klein, faltbar)
- Balkonkraftwerk-Speicher mit Notstromfunktion
- Wasserfilter oder Wasseraufbereitungstabletten
Was meist überschätzt wird
Generatoren: Teuer in Anschaffung und Betrieb, laut, brauchen Kraftstoff und müssen draußen betrieben werden. Für Privathaushalte in einem kurzen Blackout selten sinnvoll.
Solargeneratoren (Powerstation): Nützlich, aber teuer. Wer bereits ein Balkonkraftwerk hat, ist mit einem Balkonspeicher mit Notstromfunktion oft besser bedient.
Komplettsets „Notfallrucksack“: Oft mit Produkten gefüllt, die man für den konkreten Heimblackout nicht braucht. Besser selbst zusammenstellen.
Fazit
Die sinnvolle Blackout-Ausrüstung für zuhause ist überschaubar, günstig und in jedem Haushalt unterzubringen. Wer die Grundausstattung beisammen hat und einen Lebensmittelvorrat aufgebaut hat, ist für die realistischen Szenarien gut aufgestellt.
→ Zum Blackout-Vorsorge Playbook