Balkonkraftwerk-Speicher mit Notstrom: Das richtige Gerät wählen
Ich halte diese Liste kurz. Im Markt gibt es Dutzende Balkonspeicher — viele von denselben zwei oder drei Herstellerplattformen. Für Notstrom und Blackout-Schutz kommt es auf die richtige Systemarchitektur an, nicht nur auf Kapazität oder Preis.
Warum ich die meisten Geräte weggelassen habe
Im Markt gibt es u. a.: EcoFlow, Zendure, Anker SOLIX, Growatt, Marstek, Hoymiles, FoxESS, Solakon, Jackery. Ich habe sie alle angeschaut und die meisten bewusst weggelassen — weil sie entweder cloud-lastig sind, ein schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis haben oder schlicht weniger klar sind als die Alternativen.
Eine kurze Anmerkung zur Transparenz: Für einige der Produkte, die ich nicht empfehle — zum Beispiel Anker SOLIX — gibt es gut dotierte Affiliate-Programme. Meine Empfehlungen richten sich trotzdem nach Überzeugung, nicht nach Provision. Wenn du über einen meiner Links kaufst, unterstützt du Freikompass — am Preis ändert sich für dich nichts.
Pfad A — Empfehlung: Solakon ONE
Szenario 1 — Direkte PV-Anbindung (empfohlen für Blackout-Schutz): Module direkt an die internen PV-Eingänge. Der bisherige Mikrowechselrichter entfällt. PV lädt auch bei Stromausfall weiter nach — echter Blackout-Schutz.
Szenario 2 — Bestehendes BKW an EPS: Wechselrichter kann an die EPS-Steckdose angebunden werden. Im Normalbetrieb funktioniert das — bei Stromausfall kann der Wechselrichter über die EPS-Steckdose nicht laden. PV-Nachladung im Blackout gibt es nur über direkte PV-Eingänge.
Pfad B — Empfehlung: Marstek Venus E Gen 3.0 AC
Flexibler AC-Mikrospeicher für jede Schuko-Steckdose — keine feste Platzierung nötig. Weniger Kapazität als der Marstek und teurer pro kWh. Wer Einfachheit und nahtlose Einbindung in ein bestehendes Hoymiles-Setup schätzt, findet hier einen direkten Einstieg.
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